sonnemondsterne-festival 2002 (www.sonnemondsterne.de)
zuerst mal das wetter. schwein gehabt, muß hier gesagt werden, mann und frau
bedenke hierbei ja die ganzen regenfälle und überschwemmungen in der zeit.
ja bis auf einen kurzen regenschauer am samstagnachmittag (wo wir grad vorm
bzw. dann im zelt lagen und schliefen) blieben wir von dem unbeliebten nass
von oben verschohnt. eigentlich war richtig gutes festivalwetter; sonne und
wolken, wärme und abkühlung im wechsel.
nachdem am freitag das zelt stand, wurde sich sofort um die erhöhung des
alk-spiegels gekümmert. und so sorgte der konsum dessen für das lustige
ambiente der nächsten tage. schliesslich wurde das festivalgelände durch uns
gestürmt, wobei wir auf die erste unüberwindbare und unmenschliche hürde
stießen.
die netten schränke vom einlaß wollten uns einfach nicht erlauben,
unsere mühsam umgefüllten getränke mit in das innere der pulsierenden masse
zu nehmen. so fiel mir der halbe liter wein schon am einlaß zu früher stunde
zum opfer.
im inneren durften wir uns dann für reichlich euro mit den
diversen partydrinks erfrischen und die beim tanzen verlorene flüssigkeit
wieder nachtanken. jedenfalls war der freitag dann musikalich gesehen
richtig cool.
die "dub pistols" und "stereo mc´s" haben richtig gerockt.
muke, wie ich sie mag! demzufolge habe ich zu den beiden gruppen auch
kräftig abgerockt, so circa 3,5h dauertanzen = schweiß nonstop.
"sven väth",
der danach kam, war für uns eher enttäuschend, nur "untz-untz-untz" (fiel zu
monoton, wir hätten mehr erwartet.).
aber da hat man mal wieder gesehen, daß
wir doch keinen mainstreammusikgeschmack haben *gott, oder wer immer da
rumhängt, sei dank*, denn für alle anderen war´s ein echter renner und der
platz vor der bühne wurde schnell enger.

so gings dann am freitag bis zum
samtagfrüh um neun weiter. da uns das "untz-untz-untz" aber zu langweilig
war, haben wir uns in die zelte getrollt. dort konnte man mal ausnahmsweise
für ein festival auch recht gut in ruhe schlafen (da ja wahrscheinlich alle
anderen im festivalgelände waren).

denn samstagmorgenmittagundabend haben wir dann mit diversen kleinen späßen
mit oder auf kosten der zeltplatzbewohner, trinken (der pegel mußte ja
gehalten werden), essen, schlafen, schwitzen und trinken verstreifen lassen.

gegen 23.30 mischten wir uns wieder unters untz-untz-untz-volk und liessen uns von dem geposse und wer-is-der/die-schönste? (man glaubt gar nicht was manche leute auf zeltplätze alles mitschleppen und wie lang diese dann benötigen sich zu erschönen. ungefährer durchschnitt unserer beobachtungen ca. 2h pro mann/frau) anstecken und feierten wieder kräftig ab, diesmal auf kosten der fleißig im strobo zuckenden massen.

in diese massen gesellte ich mich allerdings immer mal wieder selbst und im ganz besonderen als "underworld" spielten. dort warf ich mich ebenfalls unter starken zuckenundzappeln in pose.


weiter gings dann mit diversen besuchen in den
zahlreichen clubzelten, zum glück war dort heute bigbeat oder drum´n´bass
angesagt, das hier das feiern weitergehen konnte.
irgendwann war man dann erschöpft und gesellte sich wieder gen heimatzelt. nach einer kurzen schlaffasse verlangte der kater sein tribut und so wurde gefrühstückt, gepackt und dem zeltplatz der rücken gekehrt. in der heimat gab´s zuerst den vitaminschub, ein ordentliches essen und zum schluß schlaf in der familienpackung.